Lebenszeichen

Trotz Vulkanausbruch und Blindflug sind wir mit ein paar Stunden Verspaetung in San Francisco angekommen. Schwein gehabt, wenn man bedenkt, dass die Jungs ein paar Stunden spaeter alle Flughaefen in Deutschland geschlossen haben. Flug war dann aber easy. Die Crew war entspannt und irgendwann hatten wir den Steward sogar soweit, dass wir ohne Nachfrage Biernachschub bekommen haben. Bierstandleitung sozusagen.

San Francisco ist auf jeden Fall eine abgefahrene Stadt. Irgendwie garnicht so, wie ich mir Amerika vorgestellt habe. Die Strassen sind zwar breiter als bei uns und unter V8 fangen die Boys garnicht erst an, aber ansonsten ist das hier irgendwie eine riesige Freakshow. Die Haelfte der Stadt ist unterwegs wie Crackzombies auf der Suche nach dem naechsten Schuss. Ueberall liegen Penner rum, von denen man nicht sagen koennte ob sie nur im Wachkoma sind oder schon ein paar Tage dort verwesen. Liegt gerade keiner im Weg, kommen einem irgendwelche Gestalten entgegen, die vor dem bevorstehenden Weltuntergang warnen oder einem den neuen Supergott nahe legen moechten. Wir passen hier also auf jeden Fall ganz gut rein und es faellt auch garnicht auf, wenn ich keine Hosen trage. Brown Bags sind uebrigens eine anerkannte Variante, um unbehelligt Bier zu trinken und beim Sidewalk sliden hat uns auch noch kein Bulle gestresst. Leider sind alle brauchbaren Spots gestoppt und man tut sich schwer, irgendwas zu finden, was noch fahrbar ist.

Leider sind wir selbst auch immer noch ohne fahrbaren Untersatz und die Suche nach einem passenden Vehikel gestaltet sich schwerer als erwartet. Das Internet bei uns im Hostel ist vergleichbar mit der Verbindung die Robinson Crusoe von seiner Insel gehabt haben duerfte und die PCs stammen aus einer Zeit, als 1+1 noch mit dem Rechenschieber gerechnet wurde. Dementsprechend beschissen ist es, Auto Anzeigen durchzusehen. Zwei Kandidaten haben wir aber dennoch gefunden. Entweder sind wir dann ab naechster Woche mit einem 40 Meter langen Haus unterwegs (was keiner von uns legal fahren darf) oder mit einer 77er Ranzbude, die wir nach der Tour auf den Grund der Bucht versenken koennen.

Bilder muss ich leider nachreichen, weil die Jungs hier im Apple Store, wo wir gerade Internet schnorren etwas pingelig sind, was das Anschliessen von Kameras an ihre PCs angeht, hehe…

Also, so long… Gruss von den Brown Bag Juengern

3 Antworten zu „Lebenszeichen“


  1. 1 teff April 19, 2010 um 7:13 nachmittags

    hola matze
    kilic hat am ersten praktikantentag versagt. kein kaffee und keine brötchen gebracht. im eisweißladen gegenüber gibt es leider zwei für eins, deswegen hat er wieder seine tage. VGS

    P.S.
    wurst, die larissa ist ganz figgerisch, schreib ihr doch mal eine sms!

    in love h1 and t69

  2. 3 Murmel April 19, 2010 um 9:14 nachmittags

    Falls ihr dringend I-net braucht oder sonstige Hilfe…irgend ein Verwandter von mir wohnt in dem Kaff da!

    der heißt Alexander Petrenko oder so und ich hab grad mit dem telefoniert weil der GB hat:D

    Also der hat zur Not Pennerhilfe angeboten ihr Gays


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s





Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.